{"id":14591,"date":"2026-05-18T07:01:49","date_gmt":"2026-05-18T07:01:49","guid":{"rendered":"https:\/\/gradualhate.info\/?p=14591"},"modified":"2026-05-18T07:01:50","modified_gmt":"2026-05-18T07:01:50","slug":"echo-west-in-pop-we-trust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gradualhate.info\/?p=14591","title":{"rendered":"Echo West \u2013 In Pop We Trust"},"content":{"rendered":"<p><strong>Echo West \u2013 In Pop We Trust<\/strong><br \/>Label: Dark Vinyl Records \u2013 DV 56<br \/>Format: CD, Album<br \/>Country: Germany<br \/>Released: May 24, 2006<br \/>Style: New Wave, Minimal, Electro, Industrial<\/p>\n<p>On their 3rd album, this German outfit is moving into more melodic and partly even danceable minimal electro songs, away from industrial to more poppy tracks.<br \/>\u00abIn pop we trust\u00bb is comparable to bands such as RORSCHACH GARDEN or BAKTERIELLE INFEKTION, that belong to the spearheads of the ever rising German minimal Electro- (or \u00abModern Pop-\/Angst Pop-\u00ab) scene, that takes inspiration from the 8oies.<br \/><br \/>BLACK 44: \u00bb Nach nur rund einem Jahr folgt nun schon der Nachfolger zum Album \u00abEchos Of The West\u00bb vom Minimal Elektro-Projekt ECHO WEST und auch diesmal wieder auf Dark Vinyl, was eine gewisse Kontinuit\u00e4t anzudeuten scheint. Mag der Album-Titel auch ein wenig in die Irre f\u00fchren, so ist das Projekt sich doch musikalisch treu geblieben bzw. konnte sich sogar noch steigern. Von Pop weit und breit keine Spur, auch wenn uns das bunte Pop-Art-Design etwas anderes suggerieren m\u00f6chte. Wesentlich flotter und zum Teil aggressiver pr\u00e4sentieren sich die 11 Tracks auf \u00abIn Pop We Trust\u00bb, was sicherlich auch auf die vermehrten Live-Aktivit\u00e4ten des Projektes zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Insbesondere \u00abParanoid\u00bb fegt ordentlich los und erinnert an die schnellen St\u00fccke von der DAF oder gerade \u00abFucking Gloom\u00bb kommt ungewohnt harsch r\u00fcber. Eine deutliche Verbesserung ist<span class=\"bcTruncateMore\">\u00a0auch beim Gesang auszumachen, der sich jetzt immer mehr in den Vordergrund schiebt und fast alle Songs dominiert. Geblieben ist daf\u00fcr die k\u00fchle Angst-Atmosph\u00e4re mit den vielen kleinen Melodien und mit \u00abSo kalt\u00bb bzw. \u00abIn deinen Augen\u00bb gibt es wieder deutschsprachige Songs, die einmal mehr an GRAUZONE und Artverwandtes erinnern. Ein \u00e4u\u00dferst gelungenes und vielleicht auch wichtiges Album im aktuellen Minimal Elektro-Dschungel, dessen Erfolg hoffentlich bald eine l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Wiederver\u00f6ffentlichung der ersten LP und Single im CD-Format nach sich zieht. (M.F.) \u00ab<br \/><br \/>review SONIC SEDUZER : \u00bb Herr D. aus D. l\u00e4sst es laut eigenem Bekunden auf seinem dritten Longplayer poppig angehen. Ohne das Wissen um die klangliche Gestalt seiner Vorg\u00e4ngeralben \u00abSome Thought Us Dead\u00bb (2003, Eigenvertrieb) und \u00abEchoes Of The West\u00bb (2005, Dark Vinyl, im selben ansprechendem gr\u00fcn\/orange\/schwarz gehalten wie \u00abIn Pop We Trust\u00bb) ist das irref\u00fchrend. Die Retrogerichtetheit ist die selbe, genau wie \u00abEchoes Of The West\u00bb verweist auch \u00abIn Pop We Trust\u00bb strikt in die tiefen Achtziger, wo sie am sch\u00f6nsten waren, wo es analog und minimalistisch anmutet und wavig ist und der Gesang so weit im Hintergrund ist, dass man kaum was versteht [was angesichts Titeln wie ?Hichthike To Biscuiteland? je nach Gusto Segen oder Strafe ist&#8230;]. \u00abIn Pop We Trust\u00bb ist relativ poppig, allerdings nur in Relation zu seinen Vorg\u00e4ngern. \u00abIn Pop We Trust\u00bb ist nicht Pop! \u00abCalling\u00bb ist eine derma\u00dfen eiskalte Ballade, dass man Neonr\u00f6hren f\u00fcr die nat\u00fcrlichste Lichtquelle des Universums h\u00e4lt und der Gebrauch des Ausdrucks Ballade in diesem Kontext allein ein Freifahrtschein zur n\u00e4chsten Psychiatrischen sein kann; geschlossen, versteht sich. \u00abFucking Gloom\u00bb ist ein doomiger Industrialstomper, wenn es denn so was \u00fcberhaupt gibt, der auf Neon Judgement verweist, ohne dass sich ein explizites Verweisziel identifizieren lie\u00dfe. \u00abDaring A New Pain\u00bb hat tribaleske Z\u00fcge, beschw\u00f6rerische Stimme im Hintergrund, w\u00e4hrend \u00abFor A Second\u00bb an damals avantgardistische Soundexperimente erinnert, wie sie sp\u00e4ter belgische Formationen gerne weiterf\u00fchrten, nur eben dass diese hier im laufenden Jahr an die \u00d6ffentlichkeit gelangen.<br \/>\u00abSo kalt\u00bb verspr\u00fcht vom Gesang her den gleichen Charme wie die spr\u00f6den deutschen Darbietungen von X-Mal Deutschland, ist nat\u00fcrlich g\u00e4nzlich anders instrumentiert, n\u00e4mlich erzelektronisch &#8211; Hach, \u00abIn Pop We Trust\u00bb ist eine Wonne, die Elektroextremisten und Synthie-Fans dieser Welt vereinen k\u00f6nnte, Retrohang vorausgesetzt.\u00bb ( Thomas Abresche, SONIC SEDUZER)<\/span>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<figure class=\"tmblr-embed tmblr-full\" data-provider=\"youtube\" data-orig-width=\"540\" data-orig-height=\"304\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Dl-teecQcxpU\"><\/figure>\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe title=\"Spotify Embed: In Pop We Trust\" style=\"border-radius: 12px\" width=\"100%\" height=\"352\" frameborder=\"0\" allowfullscreen allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/album\/24hhfhP90KpGESEH6fZuc9?si=ohAtW0FhTf-6dAPUHcTeaA&amp;utm_source=oembed\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.discogs.com\/seller\/gradual\/profile\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"128\" src=\"https:\/\/gradualhate.info\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Buy_It_Discogs-1024x128.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12954\" srcset=\"https:\/\/gradualhate.info\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Buy_It_Discogs-1024x128.jpg 1024w, https:\/\/gradualhate.info\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Buy_It_Discogs-500x63.jpg 500w, https:\/\/gradualhate.info\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Buy_It_Discogs-768x96.jpg 768w, https:\/\/gradualhate.info\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Buy_It_Discogs-1140x143.jpg 1140w, https:\/\/gradualhate.info\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Buy_It_Discogs.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Echo West \u2013 In Pop We TrustLabel: Dark Vinyl Records \u2013 DV 56Format: CD, AlbumCountry: GermanyReleased: May 24, 2006Style: New Wave, Minimal, Electro, Industrial On their 3rd album, this German outfit is moving into more melodic and partly even danceable minimal electro songs, away from industrial to more poppy tracks.\u00abIn pop we trust\u00bb is comparable to bands such as RORSCHACH GARDEN or BAKTERIELLE INFEKTION, that belong to the spearheads of the ever rising German minimal Electro- (or \u00abModern Pop-\/Angst Pop-\u00ab) scene, that takes inspiration from the 8oies. BLACK 44: \u00bb Nach nur rund einem Jahr folgt nun schon der Nachfolger zum Album \u00abEchos Of The West\u00bb vom Minimal Elektro-Projekt ECHO WEST und auch diesmal wieder auf Dark Vinyl, was eine gewisse Kontinuit\u00e4t anzudeuten scheint. Mag der Album-Titel auch ein wenig in die Irre f\u00fchren, so ist das Projekt sich doch musikalisch treu geblieben bzw. konnte sich sogar noch steigern. Von Pop weit und breit keine Spur, auch wenn uns das bunte Pop-Art-Design etwas anderes suggerieren m\u00f6chte. Wesentlich flotter und zum Teil aggressiver pr\u00e4sentieren sich die 11 Tracks auf \u00abIn Pop We Trust\u00bb, was sicherlich auch auf die vermehrten Live-Aktivit\u00e4ten des Projektes zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Insbesondere \u00abParanoid\u00bb fegt ordentlich los und erinnert an die schnellen St\u00fccke von der DAF oder gerade \u00abFucking Gloom\u00bb kommt ungewohnt harsch r\u00fcber. Eine deutliche Verbesserung ist\u00a0auch beim Gesang auszumachen, der sich jetzt immer mehr in den Vordergrund schiebt und fast alle Songs dominiert. Geblieben ist daf\u00fcr die k\u00fchle Angst-Atmosph\u00e4re mit den vielen kleinen Melodien und mit \u00abSo kalt\u00bb bzw. \u00abIn deinen Augen\u00bb gibt es wieder deutschsprachige Songs, die einmal mehr an GRAUZONE und Artverwandtes erinnern. Ein \u00e4u\u00dferst gelungenes und vielleicht auch wichtiges Album im aktuellen Minimal Elektro-Dschungel, dessen Erfolg hoffentlich bald eine l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Wiederver\u00f6ffentlichung der ersten LP und Single im CD-Format nach sich zieht. (M.F.) \u00ab review SONIC SEDUZER : \u00bb Herr D. aus D. l\u00e4sst es laut eigenem Bekunden auf seinem dritten Longplayer poppig angehen. Ohne das Wissen um die klangliche Gestalt seiner Vorg\u00e4ngeralben \u00abSome Thought Us Dead\u00bb (2003, Eigenvertrieb) und \u00abEchoes Of The West\u00bb (2005, Dark Vinyl, im selben ansprechendem gr\u00fcn\/orange\/schwarz gehalten wie \u00abIn Pop We Trust\u00bb) ist das irref\u00fchrend. Die Retrogerichtetheit ist die selbe, genau wie \u00abEchoes Of The West\u00bb verweist auch \u00abIn Pop We Trust\u00bb strikt in die tiefen Achtziger, wo sie am sch\u00f6nsten waren, wo es analog und minimalistisch anmutet und wavig ist und der Gesang so weit im Hintergrund ist, dass man kaum was versteht [was angesichts Titeln wie ?Hichthike To Biscuiteland? je nach Gusto Segen oder Strafe ist&#8230;]. \u00abIn Pop We Trust\u00bb ist relativ poppig, allerdings nur in Relation zu seinen Vorg\u00e4ngern. \u00abIn Pop We Trust\u00bb ist nicht Pop! \u00abCalling\u00bb ist eine derma\u00dfen eiskalte Ballade, dass man Neonr\u00f6hren f\u00fcr die nat\u00fcrlichste Lichtquelle des Universums h\u00e4lt und der Gebrauch des Ausdrucks Ballade in diesem Kontext allein ein Freifahrtschein zur n\u00e4chsten Psychiatrischen sein kann; geschlossen, versteht sich. \u00abFucking Gloom\u00bb ist ein doomiger Industrialstomper, wenn es denn so was \u00fcberhaupt gibt, der auf Neon Judgement verweist, ohne dass sich ein explizites Verweisziel identifizieren lie\u00dfe. \u00abDaring A New Pain\u00bb hat tribaleske Z\u00fcge, beschw\u00f6rerische Stimme im Hintergrund, w\u00e4hrend \u00abFor A Second\u00bb an damals avantgardistische Soundexperimente erinnert, wie sie sp\u00e4ter belgische Formationen gerne weiterf\u00fchrten, nur eben dass diese hier im laufenden Jahr an die \u00d6ffentlichkeit gelangen.\u00abSo kalt\u00bb verspr\u00fcht vom Gesang her den gleichen Charme wie die spr\u00f6den deutschen Darbietungen von X-Mal Deutschland, ist nat\u00fcrlich g\u00e4nzlich anders instrumentiert, n\u00e4mlich erzelektronisch &#8211; Hach, \u00abIn Pop We Trust\u00bb ist eine Wonne, die Elektroextremisten und Synthie-Fans dieser Welt vereinen k\u00f6nnte, Retrohang vorausgesetzt.\u00bb ( Thomas Abresche, SONIC SEDUZER)\u00a0 \u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":14592,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":{"footnotes":""},"categories":[1033,118],"tags":[359,65,17,45],"class_list":["post-14591","post","type-post","status-publish","format-gallery","has-post-thumbnail","hentry","category-cd","category-distribution","tag-echo-west","tag-electro","tag-industrial","tag-minimal","post_format-post-format-gallery"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gradualhate.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gradualhate.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gradualhate.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gradualhate.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gradualhate.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14591"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gradualhate.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14593,"href":"https:\/\/gradualhate.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14591\/revisions\/14593"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gradualhate.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/14592"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gradualhate.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gradualhate.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gradualhate.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}